Hausmittel gegen Zecken: Kokosöl und Schwarzkümmelöl

Warum Kokos- und Schwarzkümmelöl gegen Zecken helfen

Zecken sind nicht nur lästig, sondern stellen für den Menschen, als auch für die Tiere, eine Gefahr dar. Die Zecken, die in die Kategorie der Spinnentiere fallen, verfügen über ein äußerst starkes Kieferwerkzeug, welches sie auch einsetzen, damit sie sich festbeißen können. Ist dieser Vorgang abgeschlossen, saugen sie solange Blut aus ihrem Wirt, bis sie ein Vielfaches der eigenen Körpergröße erreicht haben und abfallen.

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zeckeGibt es natürliche Schutzmittel gegen den Zeckenbefall?

Zu den natürlichen Schutzmitteln zählen Kokos- sowie Schwarzkümmelöl. Beides hilft bei Mensch und Tier. In zahlreichen Studien wurde bereits belegt, dass vor allem Kokosöl – auf Grund der Inhaltsstoffe und auch wegen des Geruchs – wirkungsvoll gegen Zecken ist. Es ist den Parasiten nicht möglich, sich an ihren potentiellen Wirten zu „klammern“. Auch Schwarzkümmelöl hilft nachweislich gegen Zecken. Zudem hat das Schwarzkümmelöl auch eine positive Wirkung auf Haustiere, da das Fell durch die Behandlung zu glänzen beginnt. Vor allem für Tiere, welche chemische Mittel nicht vertragen, stellen Kokos- wie Schwarzkümmelöl eine perfekte Alternative dar. Auch Bierhefe und Knoblauch sollen die Zecken vertreiben können.

Warum sind Zeckenbisse gefährlich?

Der Parasit beißt sich fest, saugt Blut und fällt wieder ab. Eine Vorstellung, die nicht nur unangenehm, sondern gleichzeitig auch nicht ungefährlich ist. Denn Zecken übertragen Krankheiten und können für lebensbedrohliche Zustände verantwortlich sein. Die gefürchtete Krankheit Borreliose wird nämlich durch die Parasiten übertragen. Aus diesem Grund müssen Zeckenbisse verhindert werden. Es gibt unterschiedliche Mittel, die für den Menschen und auch für die Tiere zur Verfügung stehen. Jedoch weisen jene Mittel auch immer wieder Nebenwirkungen auf, die mitunter schädlich sind. Zahlreiche Studien haben auch bereits darauf hingewiesen, dass viele chemischen Mittel nicht den gewünschten Erfolg mit sich bringen. Kokos- sowie Schwarzkümmelöl halten jedoch, was sie versprechen. Des Weiteren ist Kokosöl frei von jeglichen Nebenwirkungen. Weitere Informationen über das Öl (Dosierung und allfällige Nebenwirkungen) findet man auch unter http://www.artgerecht-tier.de/kategorie/hunde/beitrag/kokosoel-und-parasiten.html.

Warum wirkt Kokosöl?

Der wichtigste Bestandteil ist Laurinsäure. Butter hat einen Laurinsäuregehalt, der sich zwischen 2 und 5 Prozent bewegt; Kokosöl enthält hingegen 60 Prozent Laurinsäure. Untersuchungen und auch Studien haben gezeigt, dass Zecken extrem auf die Laurinsäure reagieren. Fast alle Hautpartien, welche im Rahmen der Tests mit einer Lösung Laurinsäure behandelt wurden, wurden von den Parasiten gemieden. Haben die Zecken dennoch zugebissen, sind sie nach wenigen Augenblicken wieder von selbst abgefallen, ohne, dass sie Blut gesaugt haben. Aus diesem Grund ist Kokosöl eines der besten und natürlichsten Hausmittel, welches im Kampf gegen die Zecken zur Verfügung steht. Die Anwendung ist unkompliziert: Kokosöl an den Hautstellen verwenden, die potentielle Gefahren für Zeckenbisse darstellen. Somit sollten vorwiegend die Arme und auch Beine mit Kokosöl eingerieben werden.

Zecken fallen nicht von Bäumen

Ein wirksamer Zeckenschutz ist vor allem im Frühjahr und auch im Sommer notwendig, wenn viel Zeit in der freien Natur verbracht wird. Die Verbreitungsgebiete der Parasiten sind zwar vorwiegend auf Bayern und Baden-Württemberg beschränkt, jedoch finden sich Zecken auch bereits in Teilen Schleswig-Holsteins oder auch in Niedersachsen. In den letzten Jahren sind die Zecken anscheinend gewandert und sind nun in fast allen deutschen Bundesländern vertreten. Der Mensch ist überall dort der Gefahr eines Zeckenbisses ausgesetzt, wo hohes Gras vorzufinden ist.

Die Mär, dass Zecken von Bäumen fallen, ist – auch wenn sie hunderte Mal erzählt wird – dennoch nicht richtig. Zecken klettern zwar, jedoch nicht höher als einen Meter. Auf Grashalmen sitzen sie jedoch gerne und klammern sich am Wirt fest, wenn dieser den Grashalm streift. Dabei spielt es für die Zecken keine Rolle, ob der Wirt ein Mensch oder ein Tier (etwa ein Hund) ist. Durch den Biss können Krankheitserreger übertragen werden. Da jene aber die Zecken selbst als Wirt nutzen, benötigt es mitunter an Zeit, bis tatsächlich Erreger übertragen werden, sodass eine rasche Entfernung des Parasiten keine tatsächliche Gefahr für den Menschen darstellen.

Kokosöl dient zur Prävention und als Behandlung

Aus diesem Grund kann Kokosöl durchaus zur Prävention und auch als Behandlung nach Bissen verwendet werden. Die Anwendung von Kokosöl ist einfach und unkompliziert. Die betreffenden Hautpartien müssen vor dem Spaziergang mit Kokosöl eingerieben werden. Wer bereits gebissen wurde und einen Parasit vorfindet, muss bei der Entfernung darauf achten, dass er das Tier „herausdreht“ und nicht „anreißt“ oder „gerade hinauszieht“. Dies deshalb, da ansonsten der Kopf des Parasiten in der Wunde bleibt und somit die Krankheitserreger übertragen werden. Wurde der Parasit entfernt, kann die Wunde mit Kokosöl behandelt werden. Die Viren sowie Bakterien werden – auf Grund der antimikrobiellen Wirkung des Öls – abgetötet.

Auch Vierbeiner profitieren von dem Kokosöl

Vor allem Katzen und Hunde sind anfällig für Zeckenbisse. Jene können sich nicht durch Kleidung schützen und sind auch, da sie durch hohe Gräser tollen und fast dauerhaft in der Natur sind, gefährdet, von Zecken gebissen zu werden. Aus diesem Grund sollten auch Hunde und Katzen mit Kokosöl behandelt werden. Das Fell des Tieres sollte daher in regelmäßigen Abständen mit Kokosöl eingerieben werden. So entsteht ein Schutzmantel, sodass festgebissene Zecken einerseits abfallen bzw. keine neuen Zecken das Tier als Wirt betrachten. Gerade bei Katzen ist die Anwendung mit Schwarzkümmelöl allerdings nicht zu empfehlen, da es auf das Haustier giftig wirken kann.

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Auch Schwarzkümmelöl kann als Prophylaxe verwendet werden

Auch das Schwarzkümmelöl zählt zu den beliebtesten und wirksamsten Hausmitteln gegen Zecken. Doch Schwarzkümmelöl genießt auch weitere Vorteile; so ist es auf Grund seiner essenziellen Fettsäuren gut für das Immunsystem und beinhaltet wertvolle und auch natürliche Vitamine. Schwarzkümmelöl wirkt auch positiv auf Atemwege und kann auch bei hohen Leistungsanforderungen unterstützend wirken, da es positive Auswirkungen auf den Kräftehaushalt des Körpers hat. Die Anwendung bei Mensch und Tier kann innerlich sowie auch äußerlich erfolgen.

Wer das Schwarzkümmelöl als Prävention gegen Zeckenbisse verwenden möchte, sollte kombinieren. Etwas Öl in das Futter des Hundes sowie auch ein paar Tropfen auf das Fell und der „Schutz“ ist gegeben. Es ist nämlich der Geruch, der für Menschen nicht wahrnehmbar ist, aber die Zecken verjagt und daran hindert, sich am Wirt festzubeißen. Schwarzkümmelöl hilft auch, wenn der geliebte Vierbeiner immer wieder Flohbefall aufweist. Zu beachten ist, dass Schwarzkümmelöl aber keine Behandlung darstellt, sondern rein als Prophylaxe verstanden werden kann. Bei Katzen sollte man lieber zu Kokosöl greifen, da diese dies besser vertragen. Schwarzkümmelöl kann sogar für Katzen giftig sein.

Das Fazit

Ob Kokos- oder Schwarzkümmelöl – beide Öle sind klassische Hausmittel, welche Zecken aufhalten sollen. Die Öle können nicht nur an Haustieren angewandt werden, sondern auch dem Menschen helfen, nicht von den Parasiten gebissen zu werden.

 

2 Gedanken zu “Hausmittel gegen Zecken: Kokosöl und Schwarzkümmelöl

  1. heiko westphal

    Alles Humbug mit dem Schwarzkümmelöl. Wir gaben unseren Hunden (Neufi, Irish Wolf) seit 11.2016 Schwarzkümmelöl. Kaum wurde es warm, hatten sie ihren ersten Zeckenbefall. Wir geben wieder Bravecto – das hilft wirklich!!!

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  2. Gabi Voigt

    Sehr interessante Hinweise, aber in welcher Form und Dosierung kann das Schwarzkümmelöl vom Menschen eingenommen werden (als Alternative zur äußerlichen Anwendung) ?

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